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Jeannette Göcke

Agile E-Learning-Entwicklung und dafür benötigte Kompetenzen: Ein Interview mit der SupraTix GmbH
Posted: October 20, 2020
4 Minutes reading time

Warum haben Sie sich als Unternehmen entschieden, Ihre E-Learnings agil zu entwickeln? Unsere Kundinnen und Kunden stehen bei uns im Mittelpunkt, wenn wir E-Learnings bzw. Blended-Learning-Szenarien entwickeln. Um ihnen den Entwicklungsprozess näherzubringen und die Vorstellungskraft bezüglich des Aussehens der Lernsession zu stärken, arbeiten wir in unserer Produktion agil, d. h. in kleinen Schritten. Durch den kontinuierlichen Einblick in den Entwicklungsprozess und die Möglichkeit Nachfragen zu stellen, können an manchen Stellen Lösungen gefunden werden, die vorher noch gar nicht bedacht wurden oder werden konnten. Wir nehmen unsere Kundinnen und Kunden bei der Produktion quasi an die Hand und sie bekommen auf diese Weise, wirklich das, was sie brauchen. Somit können wir die Anforderungen effizient umsetzen und eine kostengünstigere bzw. wettbewerbsfähigere Produktion anbieten.    Was bedeutet für Sie agile Entwicklung in der Praxis? Wie gehen Sie vor? Das bedeutet, dass wir in der engen Zusammenarbeit mit unseren Kundinnen und Kunden standardisiert vorgehen, aber zum Schluss ein individuell auf den Kunden zugeschnittenes Produkt entsteht. Für die besten Ergebnisse bzw. Produkte achten wir darauf, alle Stakeholder so früh wie möglich zu involvieren. Um eine Lernsession agil zu entwickeln, gehen wir nach dem ADDIE-Modell vor. Wir betrachten also bei der agilen Produktion zunächst die Zielgruppe der Lernenden, die unsere Auftraggeber/innen mit ihrem E-Learning erreichen wollen. Im Anschluss sowie in und nach jeder Phase des ADDIE-Modells finden formative Evaluationen statt – erst intern, dann extern. Somit sorgen die kontinuierlichen Feedbackschleifen für eine weitere, schrittweise Umsetzung der Kundenbedürfnisse. Steht die gesamte Konzeption, produzieren wir mit unserem Creator (Autorentool) HTML5-Inhalte. Dabei haben die Kunden durch unser Aufgabentool (Kanban-Board) stets den Überblick über den Zeitplan, die Aufgaben und die Verantwortlichen etc. Wir verknüpfen die Inhalte sowie unsere zusammengestellten Kurse mit Lernzielen bzw. Kompetenzen, die durch unsere Smart Learning Environment messbare Lernergebnisse liefert, wie z. B. den Lernzuwachs. Jede Produktion …

Agiles Arbeiten in Unternehmen
Posted: October 20, 2020
5 Minutes reading time

Agiles Arbeiten st5{fill:#2B3C73;} .st11{fill:#006FBA;} .st12{font-family:'OpenSans-Bold';} .st13{font-size:69.9955px;} .st14{font-size:70px;} .st15{fill:#404041;} Was bedeutet agiles Arbeiten eigentlich wirklich? Alle Welt spricht von agilem Arbeiten, wie es funktionieren kann, welche Rollen es gibt und welche Vorteile es hat. Doch wie kann diese Methode denn nun eigentlich im eigenen Unternehmen erfolgreich umgesetzt und integriert werden? Zuallererst muss gesagt werden, dass das Einführen einer agilen Arbeitsweise ein Prozess ist. Von heut auf morgen kann das normale Projektmanagement nicht umgewandelt werden, weder in den Strukturen der Unternehmen noch in den Köpfen aller Beteiligten. Ganz klar geht das auf die Prägung aus Schule, Ausbildung oder Studium zurück: 'Erstelle dieses und jenes bis dahin', was sich völlig au contraire zur agilen Arbeitsweise verhält.  Doch es gibt Prinzipen und Methoden an denen sich orientiert werden kann, um ein Umdenken, einen Wandel durchzuführen. Im Folgenden stelle ich Ihnen ein paar vor. Prinzipen und Methoden für agiles Arbeiten Fähigkeiten und Rollen Um agil arbeiten zu können, müssen eventuell Strukturen aufgebrochen und die Anforderungen an die Führungskräfte und deren Mitarbeiter neu gedacht werden. Von einer Führungskraft werden im Bereich des agilen Arbeitens z.T. andere Kompetenzen abverlangt als dies von einem Mitarbeiter der Fall ist. Welche dies genau sind, erörtert und evaluiert das Konsortium AgilHybrid* ( https://agilhybrid.de). Die Verantwortung eines jeden Mitarbeiters in den sogenannten agilen Teams steigert sich immens, was unter anderem zum Erfolg oder zum Scheitern eines Projektes führen kann. Über diese Wichtigkeit ist sich nicht jeder Mitarbeiter von Beginn an im Klaren. Auch die Führungskraft braucht an oberster Stelle Vertrauen in die Mitarbeiter und die Fähigkeit loszulassen. Andernfalls ist die geforderte Schnelligkeit, die agiles Arbeiten hat, nicht möglich. Zwei Methoden können helfen erfolgreich zu starten: Projekte unterteilen Unterteilen Sie ein Gesamtprojekt in Teilprojekte, wobei jedes für sich genommen einen Mehrwert bietet. Wichtig ist, dass diese Teilprojekte sich nicht überschneiden und unabhängig voneinander …

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